Das Thema des neuen Quartiers sind die hängenden Gärten, „les jardins volants“. Das Bebauungsmuster ist übernommen von den angrenzenden Quartieren beidseits der Arve, dem Blockrand.
Die gassenseitigen Laubengänge, die Aufenthaltsbereiche in luftiger Höhe, die Innenhöfe und die Passerellen bewirken eine Veränderung des Masstabes und sind eher vorstädtische denn innenstädtische Elemente. Es ergeben sich spannende Sichtbezüge, Versätze und Verbindungen. Die Laubengänge bieten Aufenthalts- und Begegnungsbereiche. Die Gassen sind die lebendigen und lauten Bereiche, die Innenhöfe bieten Ruhe der Rückzug. Die Dächer sind ein einziger grosser Garten, wo die Bewohner ihr eigenes Gemüse anpflanzen und ernten können.
Gegen die Arve lösen sich die Gebäude auf. Es entsteht ein mehrgeschössiger, öffentlicher Begenungsort. Dieser vertikale Platz soll jung und alt unterschiedlichen Raum zum verweilen und entspannen bieten, er soll vermitteln zwischen Quartier und Stadt.
Objekt | Opération Les Vernets Genève |
Bauherrschaft | La République et Canton de Genève |
Jahr | 2013 |
Mitarbeit | Bruno Baumgartner / Anya Keller / Franziska Mosch / Simon Binggeli / Gilbert Woern |
Zusammenarbeit mit | atelier d'architecture m, Bienne (Olivier Grossniklaus) égü Landschaftsarchitekten, Zürich, Panorama AG, Architectes urbanistes, Berne (Christof Tscharland) |